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Silikatfarbe Test

 

Silikatfarben sind im Grunde genommen reine Naturfarben, die sich sowohl für den Außen- als auch für den Innenbereich eignen. Innen kommen sie vor allem zum Einsatz, da sie eine positive Auswirkung auf das Raumklima haben und sich auch für Allergiker eignen. Außen sind sie eine gute Wahl für Altbauten und denkmalgeschützte Gebäude. Allerdings gibt es dennoch einiges zu beachten, ehe man sich für ein bestimmtes Produkt entscheidet: Die verschiedenen Silikatfarben unterscheiden sich sowohl im Hinblick auf den Anwendungsbereich als auch in der Verarbeitung, was für Laien nicht immer einfach ist. Worauf es bei einem Silikatfarbe Test ankommt, stellen wir Ihnen hier vor.

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Die Silikatfarbe im Test: Was ist das eigentlich genau?

Eines der signifikantesten Merkmale von Silikatfarben ist, dass diese auf gestrichenen Oberflächen andere Eigenschaften als normale Farben aufweisen. Bei Silikatfarben handelt es sich um spezielle Mineralfarben, die nicht einfach auf der Oberfläche haften bleiben, sondern mit dem Untergrund chemisch reagieren. Ein Silikatanstrich setzt sich aus zwei Bestandteilen zusammen: Wasserglas und Pulver mit Farbpigmenten. Das Wasserglas ist dabei sogenanntes Kaliwasserglas, das aus Kaliumcarbonat und Quarzsand besteht. Wenn die Farbe an der Wand trocknet, zersetzt sich das Wasserglas in feinste Kiesel und die Pigmente verbinden sich mit der mineralischen Basis. Dieser besondere chemische Prozess ist einzigartig und der Grund, warum Silikatfarbe als höchst beständig gilt. In der Regel wird Silikatfarbe in Weiß gewählt, allerdings gibt es inzwischen Produkte in sämtlichen Farbtönen.

Doch es gibt noch weitere Gründe, um sich bei einem Silikatfarbe Test für dieses Produkt zu entscheiden: Die zweikomponentige Farbe ist nicht nur sehr haltbar, sondern wirkt sich darüber hinaus positiv auf das Raumklima auf. Wird ein Raum mit Silikatfarbe gestrichen, ist das Risiko eines Schimmelbefalls deutlich geringer. Da die Farbe alkalisch ist, wirkt sie wie eine Art Fungizid und verhindert die Ausbreitung von Keimen oder Algen. Ein Silikatanstrich ist witterungsbeständig und eignet sich daher hervorragend für Fassaden von Altbauten. Doch auch in den Innenräumen lohnt sich die Anwendung: Vor allem Allergiker profitieren von der Zusammensetzung der Farbe.

Kälte, Regen und UV-Strahlung können hochwertiger Silikatfarbe kaum etwas anhaben: Sie gelten als absolut wetterfest, lichtecht und können auch schwefelhaltigen Abgasen sowie Wasserdampf problemlos standhalten. Silikatfarben sind meist auf den ersten Blick als solche erkennbar: Sie zeichnen sich durch ein mattes, aber dennoch leuchtendes, brillantes Farbbild aus. Nach der Trocknung weisen sie manchmal leichte Farbschattierungen auf, was jedoch keinesfalls unregelmäßig wirkt.

Dispersionssilikatfarben – wo liegt der Unterschied zu normalen Silikatfarben?

Bei einem Silikatfarbe Test wird man schnell feststellen, dass es mehr als nur eine Sorte dieser besonderen Farbe gibt: Die sogenannte Dispersionssilikatfarbe stellt eine spezielle Art der Silikatfarbe dar, die aus drei Komponenten besteht: Neben Kaliumcarbonat und Kaliwasserglas enthält das Produkt außerdem einen Anteil Kunststoffdispersion. Dieser Anteil ist gesetzlich genau festgelegt: Die DIN-Norm schreibt vor, dass höchstens 5 % der Farbe aus organischen Stoffen bestehen dürfen. Der Sinn dieses zusätzlichen Stoffs ist, dass sich die Dispersionssilikatfarbe deutlich einfacher an den Wänden verarbeiten lässt und auch auf vielen weiteren Untergründen aufgetragen werden kann. Wer jedoch eine diffusionsfähige Farbe sucht, sollte sich bei einem Silikatfarbe Test eher für die zweikomponentige Variante entscheiden.

Die Silikatfarbe im Test: Was ist das eigentlich genau?

Silikatfarbe Test: So werden die Farben richtig verarbeitet

Grundsätzlich kann die klassische, aus zwei Komponenten bestehende Silikatfarbe auf jeden Untergrund aufgetragen werden, auf dem die Farbe „verkieseln“ kann. Das sind beispielsweise Stein oder auch Putz. Auch ein erneuter Anstrich auf einer alten Schicht Silikatfarbe ist natürlich möglich. Wichtig: Damit die Silikatfarbe korrekt verarbeitet werden kann, ist es erforderlich, sie einen Tag zuvor anzurühren und ziehen zu lassen. Das Pulver wird in der vom Hersteller empfohlenen Menge Wasser aufgelöst und kann dann am nächsten Tag mit dem Wasserglas verrührt werden. Danach muss die Farbe umgehend aufgetragen werden, was mit einer Farbwalze am einfachsten funktioniert.

Dispersionssilikatfarben lassen sich noch einfacher auftragen: Hierfür verwendet man einfach eine Bürste oder einen breiten Pinsel. Oft können sie sogar mit einem elektrischen Farbspritzgerät an die Wand gebracht werden, was noch einmal viel Zeit und Aufwand spart.

Die beliebtesten Hersteller im Silikatfarbe Test

Ehe man sich für ein bestimmtes Produkt entscheidet, empfiehlt es sich, zunächst einen ausführlichen Silikatfarbe Test durchzuführen. Am einfachsten funktioniert dies über das Internet, wo die Auswahl an verschiedenen Produkten am größten ist. Es gibt spezielle Vergleichsportale, auf denen sich bei einem Silikatfarbe Test unterschiedliche Hersteller und Händler miteinander vergleichen lassen. Meist variieren die Preise stark voneinander, zudem kann gegenüber einem Kauf im Baumarkt häufig viel gespart werden.

Zu den gefragtesten Varianten zählen bei einem Silikatfarbe Test vor allem streichfertige Dispersionssilikatfarben, die sich besonders gut für Privatanwendet eignen. Diese werden unter anderem von Herstellern wie KEIMFARBEN, Leinos Naturfarben oder auch Auro hergestellt. Diese haben sowohl einkomponentige Silikatfarben als auch andere Produkte im Sortiment, so dass sich für jeden Zweck das Richtige findet. Der Vorteil bei einkomponentigen Silikatfarben ist, dass diese kein zusätzliches Bindemittel benötigen und schneller verarbeitet werden können.

Ebenfalls beliebt sind bei einem Silikatfarbe Test Farben von den renommierten Herstellern Caparol und Remmers, die auch für andere Farbprodukte bekannt sind. Ihr breitgefächertes Sortiment richtet sich in erster Linie an professionelle Anwender und sollte daher bei einem Silikatfarbe Test besonders sorgfältig ausgewählt werden. Wer trotzdem als Laie mit diesen Farben arbeiten möchte, sollte sich am besten zunächst eine genaue Anleitung von einem Experten einholen oder für die ersten Quadratmeter einen Fachmann beauftragen, der einem den richtigen Umgang damit zeigt.

Fazit: Ein Silikatfarbe Test sollte stets sorgfältig durchgeführt werden

Grundsätzlich lässt sich sagen, dass Silikatfarbe genau die richtige Wahl ist, wenn Farben benötigt werden, die sowohl langlebig als auch beständig gegenüber der Witterung sind. Die reine Silikatfarbe, die aus zwei Komponenten besteht, eignet sich aufgrund ihrer besonderen Zusammensetzung allerdings eher für die Nutzung durch Profis. Sie lässt sich beispielsweise für Altbauten und Baudenkmäler einsetzen. Möchte man als Hobby-Heimwerker Silikatfarbe verwenden, dann sollte bei einem Silikatfarbe Test darauf geachtet werden, ein einkomponentiges Produkt zu wählen. Diese lassen sich viel leichter verarbeiten: Prinzipiell sollte man sich als Laie bei einem Silikatfarbe Test an bekannte Hersteller halten, denn diese Produkte zeichnen sich in der Regel durch eine hohe Qualität aus.

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