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Silikatfarbe farbig 

 

Nur ein fester, trockener und ebener Untergrund verspricht ein gutes Ergebnis. Also die Wände vorher checken und, wenn nötig, ausbessern.

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Farbqualität von Silikatfarbe farbig erkennen:

Deckkraft Silikatfarbe farbig: Klasse 1 sehr gut bis 4 gering; Je besser der Wert der Silikatfarbe farbig, umso eher genügt ein Anstrich; besonders wichtig, bei dunklem Untergrund oder fleckigen Wänden.


Nassabrieb von Silikatfarbe farbig: Klasse 1 hoch bis 5 niedrig: Je besser, umso strapazier- und reinigungsfähiger ist die Farbe; Klasse 2 (scheuerbeständig) genügt für den normalen Gebrauch
Glanzgrad von Silikatfarbe farbig: reicht von stumpfmatt über matt, seidenmatt, seidenglänzend, glänzend bis hochglänzend; am beliebtesten: seidenmatt.
Weißegrad: definiert durch die Reinheit und Strahlkraft der Pigmente; bei weniger bzw. schlechter entsteht ein gräulicher Eindruck.
Verteilbarkeit von Silikatfarbe farbig: hat direkten Einfluss auf die Reichweite, je nachdem, wie gut die Farbe „flutscht“, also wie zäh oder dünnflüssig sie ist
Offenzeit von Silikatfarbe farbig: so lange lässt sich die Farbe nass-in-nass verarbeiten; je länger, umso gleichmäßiger werden die Übergänge.
Euronorm: in der DIN EN 13 300 ist die qualitative Einteilung von Wand- und Deckenfarben übergreifend geregelt

Wie viele Schichten Silikatfarbe farbig verträgt die Wand?

Verputzte Flächen können mit ein und derselben Farbart gut und gern vier bis fünf Mal in Folge gestrichen werden. Platzen die Schichten irgendwo ab oder belieben an einem Stück Kreppband zum Test hängen, muss die alte Farbe ab. Auch Raufaser verträgt bis zu vier Anstriche, danach verliert sie deutlich Struktur und sollte ausgetauscht werden.
Alte Schichten entfernen: Tapeten am besten mit einer Stachelwalze perforieren, mit Tapetenlöser oder Spülmittel einweichen und abziehen. Alte Farbschichten je nach Art abwaschen, -bürsten bzw. -spachteln.
Ränder & Bauelemente abkleben: Böden, Türen und Fenster mit Folie abdecken bzw. -kleben. An Rändern Kreppband anbringen und mit Weiß von der Gegenseite zutupfen, so dass keine Farbe darunterlaufen kann.
Steckdosen entfernen: Zur Vermeidung von Farbrändern bei Silikatfarbe farbig , die Abdeckungen von Lichtschaltern und Steckdosen bei ausgeschalteter Sicherung herausschrauben. Anschließend bis zu den Rändern der Löcher streichen.
Unebenheiten beseitigen: Alte Klebereste oder sonstige Erhöhungen mit der Schleifmaschine glätten, Risse und Löcher im Putz mit geeigneter Spachtelmasse füllen und gut durchtrocknen lassen.
Grundierung auftragen: Anschließend wird bei Bedarf eine Grundierung aufgebracht, die das Saugverhalten des Untergrunds reguliert und für bessere Haftung und langsames Trocknen der neuen Schicht sorgt.
Vorbereiten der Silikatfarbe farbig:Vorab immer den Verbrauch ermitteln und genügend Farbe besorgen, damit immer die identische Nuance zur Verfügung steht. Ob fertig getönt, selbst gemixt oder pur weiß – Farbe zur Verteilung der Pigmente gut durchmischen. Ein Abtropfgitter zum Abstreifen der Werkzeuge in den Eimer stellen und los geht’s.
Zuerst Ränder & Ecken streichen: Gut zugetupfte Kreppkanten direkt mit einem Rundpinsel überstreichen, die Farbe dann mit einem kleinen Roller verteilen. So gelingt der Übergang zur Fläche ohne Streifen. Das Malerkrepp abziehen, wenn es noch feucht ist. Auch für Ecken ist dieser Pinsel dienlich – oder ein speziell geformter Eckenroller.
Große Flächen streichen: Gestrichen wird überlappend nass-in-nass: erst senkrechte Bahnen, dann quer dazu und noch mal senkrecht. Immer genug, aber nicht zu viel Farbe verwenden, dann deckt sie gut und trocknet nicht zu schnell. Decken wegen möglicher Spritzer vor den Wänden streichen. Am besten am Fenster beginnen, das lässt die Farbe hinterher im Licht am gleichmäßigsten erscheinen.

Farbqualität von Silikatfarbe farbig erkennen

Roller, Pinsel oder beides?

Am besten streicht man mit einer Kombination beider Werkzeuge – vor allem, wenn große Flächen und viele Kanten im Spiel sind.
Sparen Sie nicht am Material – das rächt sich meist in Form von Stress und längerer Arbeitsdauer. Ideal für Wände und Decken sind Farbroller mit künstlichem Lammfell in mittlerer Florlänge (10 – 12 mm). Für Ränder und Ecken kommt bei wasserlöslichen Anstrichmitteln am besten ein Rundpinsel mit synthetischen Borsten zum Einsatz. Naturborsten, auch Chinaborsten genannt, quellen leichter auf und sind daher für lösemittelhaltige Farben besser geeignet. Kleinere Flächen können auch mit Flachpinseln oder Flächenstreichern bearbeitet werden, aber klein Roller sorgen für ein gleichmäßigeres Farbbild. Hochwertige Pinsel erkennen Sie an der hohen Top-Zahl, die angibt wie viel Prozent der Borsten genau gleich lang sind. Auch ein Kunststoffvorband ist ein Merkmal für gute Qualität. Neue Pinsel sollten vor der Nutzung immer ausgewaschen werden, kurzes Ziehen über Schleifpapier entfernt lose Borsten vorab. Nach dem Anstrich Pinsel auswaschen und trocknen und luftig aufstellen – nie auf die Borsten, sonst verformen sie sich! Wer nach kurzer Zeit weiterstreichen will, kann sie auch in Frischhaltefolie wickeln.

Kanten – Hauptsache kreativ!

Farblich geteilte Wände sind einer der aktuell angesagtesten Farbtrends. Verwenden Sie dazu am besten Silikatfarbe farbig. Nur superakkurat dürfen die Übergänge eben gerade nicht sein.

1. Roller-Silhouette

Diese Idee ist vor allem für kraftvolle Farbtöne ganz leicht umzusetzen: im ersten Schritt die gewünschte Höhe der Kante mit einem Bleistift markieren. Die obere Wandhälfte großzügig bis über die Linie in Weiß oder einer pastelligen Nuance mit Pinsel und Roller streichen. Gut trocknen lassen – dies am besten über Nacht. Dann die untere Hälfte nass-in-nass bis zur vor der Kante mit dem Vollton bedecken und danach einen kleinen Roller immer wieder über die Kante hinwegführen und dabei den Winkel jeweils ein wenig ändern. Gefällt ein Farbabdruck im Übrigen nicht, einfach noch mal ein wenig weiter darüberrollen.

2. Aquarell-Verlauf

Auch für diese Gestaltung zuerst die obere Hälfte mit dem hellen Ton bearbeiten. Allerdings dafür keine Bleistiftlinie ziehen, denn die würde durch die dünnen Farbschichten später durchschimmern. Besser: Seitlich die Linie mit einem Stück Kreppband markieren. Anschließend circa die Hälfte der Farbmenge, die eigentlich für die untere Wandfläche benötigt würde, in einen Eimer geben und damit ganz unten eine Bahn streichen. Dann einen Becher Wasser zugeben und nass-in-nass den nächsten Streifen ziehen. Das wird so lange fortgesetzt, bis man in Wunschhöhe angekommen ist und nur nicht ein Farbhauch bleibt. Bewährt hat sich die Aufteilung unten hell, meist sogar weiß, unten dunkel.

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