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Silikatfarbe außen Test

 

Besonders wenn es um den Anstrich der Fassade geht, wird wert auf höchste Qualität gelegt. Doch wie sieht es mit den Produkten aus, die für diesen Zweck gedacht sind. Kann die Silikatfarbe für außen im Test wirklich überzeugen? Was muss hier beachtet werden und wo liegen die offensichtlichen Stärken und Mängel dieser Produkte? Was muss zudem bei der Anwendung beachtet werden und können die Produkte wirklich mit Einfachheit überzeugen? All diese Fragen sollen hier beantwortet werden, damit der Anwender am Ende ein sehr gutes Ergebnis erzielen kann und kein Fiasko an seiner Fassade erlebt.

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Silikatfarbe für außen im Test – Leichte Verarbeitung?

Lässt sich die Silikatfarbe für außen im Test auch leicht verarbeiten. Diese Frage muss als Allererstes beantwortet werden, denn schließlich handelt es sich bei vielen Nutzern nicht um professionelle Maler, sondern um Heimwerker, die ihre Probleme selber lösen möchten. Daher sollte sich die Silikatfarbe so leicht wie nur möglich verwenden lassen. Selbstverständlich muss hier deutlich gesagt werden, dass alle Silikatfarben hoch alkalisch sind und daher Handschuhe und Brille ein Muss darstellen.

Allerdings kommt es auch auf die Konsistenz der Farbe an. Diese sollte nicht zu dick und auch nicht zu dünnflüssig sein. Ersteres bietet das Problem, dass meist eine Menge Farbe auf die Rolle aufgenommen wird. Diese kann dann nicht wirklich ausgestrichen werden, sodass die Rolle verklebt oder sich die Entnahme aus dem Behälter sehr schwierig gestaltet. Hierdurch kann auch eine große Menge an Farbe verloren gehen, denn die Rolle muss bei solchen Eigenschaften des Öfteren mit Wasser gereinigt werden.

Beim Silikatfarbe für außen Test ist aber auch der umgekehrte Fall nicht grade wünschenswert. Ist die Farbe zu flüssig lässt sie sich nur schwer verarbeiten, denn es bilden sich Rinnsale an der Wand, die je nach Gehalt an Kaliwasserglas sehr schnell verkieseln können. Diese Stellen müssen dann entweder abgeschliffen oder mit einem Spachtel geglättet werden. Dies erzeugt zusätzliche Arbeit. Auch kann es zu vielen Spritzern kommen, die dann auf andere Objekte oder aber auf die haut von Menschen geraten. Zudem stellt eine zu flüssige Version im Silikatfarbe für außen Test auch ein Problem bei der Anwendung von Grundierungen da. Hier bindet die Farbe dann deutlich schlechter ab oder vermischt sich mit der Grundierung, sodass es zu einem großflächigen Abblättern der Farbe kommen kann.

Silikatfarbe für außen im Test – Welche Oberflächen können gestrichen werden?

Natürlich liegt es in der Natur von Silikatfarben, dass diese nur auf anderen mineralischen Untergründen genutzt werden können. Durch den Prozess der Verkieselung verbindet sich die Farbe vollständig mit dem material der Wand und lässt sich im Nachhinein auch durch kein Lösungsmittel mehr entfernen. Die Geschwindigkeit in der dies geschieht hängt sowohl von der Menge an Silikat in der Wand, als auch von der Kaliwasserglasmenge in der Farbe selbst ab. Im Silikatfarbe für außen Test offenbarte sich dann schnell, dass manche Hersteller zu wenig Kaliwasserglas verwenden. Hier bindet die Farbe sehr langsam ab, sodass es bei einem plötzlichen Regenguss noch geschehen kann, dass Teile wieder abgewaschen werden.

Andere Hersteller verwendet in ihren Produkten wiederum zu viel Kaliwasserglas, sodass hier, das Abbinden in solch einer Geschwindigkeit auftrat, dass eventuelle Nachbesserungen nicht mehr möglich sind. Besonders dann, wenn auch die Wand reich an Silikat ist, trocknet die Farbe schon beim Streichen. Allerdings entsteht bei einem solch rasanten Prozess auch Wärme, sodass viele Silikatfarben nicht auf Untergründen mit einem hohen Gips-Anteil genutzt werden sollten. Dieser reagiert durch die Alkalität und die entstehende Wärme sehr heftig, sodass es zum Abblättern des Materials kommen kann. Zum Teil kann hier sogar der Gips selbst zerstört werden.

Silikatfarbe für außen im Test - Leichte Verarbeitung?

Im Silikatfarbe für außen Test zeigte sich dann auch, dass nur eine entsprechende Grundierung in solchen Fällen für Abhilfe sorgen kann. Allerdings darf diese bei vielen Farben auch nicht zu dick aufgetragen werden, da ansonsten die Reaktion mit dem material gehemmt wird. Zudem sollte die Grundierung selbst einen gewissen Anteil an Kaliwasserglas enthalten, sodass die Reaktion über dieses Bindemittel noch verstärkt wird. Eine solche Grundierung kann zum Beispiel dann angewendet werden, wenn der Untergrund nur eine geringe Menge an Silikat aufweist.

Trotz vieler Versprechen sollte man die Silikatfarbe nicht auf anderen Oberflächen verwenden. Für die Anwendung auf Gipskarton oder gar auf reinem Gips gibt es nur sehr wenige Hersteller, die hier reine Farben produzieren und auch eine entsprechende Grundierung bereit stellen. Somit sollte ein Unterfangen wie dieses entweder nur von professionellen Malern durchgeführt werden, oder aber lieber ganz ad acta gelegt werden. Aber auch bei den Grundierungen für die entsprechen Farben muss Vorsicht walten, denn diese können dem Untergrund ebenfalls sehr zusetzen. So zeigte sich im Silikatfarbe für außen Test, dass besonders Kalk auf diese sehr stark reagieren und porös werden kann. Daher sollte in jedem Fall zuerst die Wand untersucht werden, bevor mit solchen Mitteln gearbeitet wird.

Was muss eine gute Silikatfarbe für außen wirklich können?

Doch welche Eigenschaften benötigt eine gute Silikatfarbe für den Außeneinsatz, damit sie probat angewendet werden kann? Viele Silikatfarben für außen im Test zeigten, dass es wirklich auf die Konsistenz ankommt. Diese sollte sich etwa auf dem Niveau von Haferschleim bewegen, denn hiermit lassen sich die besten Ergebnisse erzielen. Zudem sollte die Menge an Kaliwasserglas einen Volumenanteil von etwa 35 bis 40 Prozent der Farbe ausmachen. Hierbei trocknet diese nicht zu schnell und gibt genügend Spielraum, um auch Fehler wieder zu korrigieren.

Die Farben sollten sich zudem leicht mischen lassen, sodass hier schnell der gewünschte Farbton erreicht werden kann. Auch beim Einsatz von Fixativen muss darauf geachtet werden, dass die Farben nicht zu sehr verdünnt werden und der Anteil an enthaltenem Kaliwasserglas im Verdünner dem der Farbe entspricht. Nur so können die Deckeigenschaften erhalten werden. Bei der Anwendung einer Grundierung darf es sich in keinem Fall so verhalten, dass extrem dicke Anstriche erfolgen müssen. Gute Silikatfarben kommen mit einer dünnen Schicht an Tiefengrundierung zurecht, sodass auch der Untergrund hier nicht zu stark belastet wird.

Ein Blick auf die Dispersionssilikatfarben

Ein kurzer Blick auf die Dispersionssilikatfarben soll hier nicht fehlen. Gute Farben enthalten dabei nicht mehr als fünf Prozent Lösungsmittel, um ein Abbinden auf allen Oberflächen zu ermöglichen. Zudem sollten auch diese, wie reine Silikatfarben die Diffusion offenlassen, sodass der Sauerstoff und die Feuchtigkeit der Luft weiter zirkulieren können. Wer sich für diese Variante entscheidet, muss aber bedenken, dass Fixative aufgrund der enthaltenen Kunststoffe nur begrenzt zum Einsatz kommen können.

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